Ein Azubi im Interview

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Du möchtest mehr erfahren über eine Ausbildung mit berufsbegleitendem Studium, aber weißt noch nicht so richtig, wie das abläuft? Dann hast du jetzt die Möglichkeit, einen Blick durchs Schlüsselloch zu werfen, denn mein Azubi-Kollege hat mir einiges erzählt, dass dir vielleicht bei deiner Entscheidung helfen kann.

Name: Julian B.
Alter: 20 Jahre
Ausbildung: Kaufmann im Groß- und Außenhandel
Studiengang: Bachelor of Arts – Wirtschaft und Management (Fachrichtung Handel)
Lehrjahr: 1. Lehrjahr / 2. Semester

Wieso hast du dich für ein duales Studium bei der REWE Dortmund entschieden?
Zum einen, weil ich während meiner Schulzeit schon in einem REWE Markt gearbeitet habe und durch die Berührungspunkte mit dem Großhandel dann gemerkt habe, dass mich dieser Bereich besonders interessieren würde. Und zum anderen, weil man durch die Verbindung von Ausbildung und Studium in kurzer Zeit eine Berufsausbildung und einen Hochschulabschluss absolvieren kann. Deshalb fiel mir die Entscheidung nicht mehr allzu schwer, mich bei der REWE Dortmund zu bewerben.
Außerdem habe ich im Vergleich zu anderen Unternehmen den Bewerbungsprozess als sehr angenehm empfunden und mir waren die Mitarbeiter der Zentrale auf anhieb sympathisch.
Es war eine gute Entscheidung, die ich bis heute nicht bereut habe.

Wie ist das Studium aufgebaut und was sind die Inhalte der Vorlesungen?
Das Studium an der FOM Bönen erstreckt sich über einen Zeitraum von sechs Semestern. Im ersten Semester werden überwiegend die grundlegenden Inhalte vermittelt, welche als Fundament für die darauffolgenden Semester dienen. Der Studiengang besteht aus vielen verschiedenen Modulen, die man Semester für Semester besucht. Im Schnitt besteht ein Semester aus ca. 5 Modulen. Das Studium besteht unter anderem aus Rechnungswesen, Personalmanagement, Wirtschaftsrecht, Marketing und vielen anderen spannenden Studieninhalten.
Weitere nützliche Informationen findest du unter:
https://www.fom.de/die-fom/kooperationen/kooperationsprogramme/wirtschaft-und-management-handel/nf_produkte;inhalte.html

Wie gestaltet sich dein Arbeitsalltag?
Einen immer gleichbleibenden Arbeitsalltag gibt es für mich während der Ausbildung noch nicht. Wir durchlaufen alle Abteilungen des Unternehmens, um die praktischen Fähigkeiten zu erlangen. In der Regel wird alle drei Monate gewechselt. Als Student wird man jedoch nur in den wichtigsten Abteilungen eingesetzt, wie zum Beispiel Einkauf, Rechnungswesen oder Lager, da die Ausbildungszeit von anderthalb Jahren einfach zu knapp ist, um jede Abteilung kennenzulernen. Diese Fähigkeiten werden aber in der Theorie in der Berufsschule und Uni nachgeholt.
Selbstverständlich gibt es innerhalb der Abteilungen einen Arbeitsalltag, in den die Auszubildenden integriert werden. Momentan bin ich im Rechnungswesen und habe dort meine festen Aufgaben, die ich jeden Tag erledige.

Wie meisterst du den Spagat zwischen Arbeit und Studium?
In der Klausurenphase muss ich mich besonders anstrengen, denn ich muss mich nach einem achtstündigen Arbeitstag noch an den Schreibtisch setzen und lernen. Und das nicht nur für die Uni, sondern auch für die Berufsschule. Das fällt mir nicht immer leicht, aber mit einem guten Zeitmanagement und Organisation bekommt man das hin. Außerdem habe ich mit meinen Kommilitonen eine Lerngruppe gebildet, um das Lernen etwas angenehmer zu gestalten.
Aber man sollte auch nicht vergessen, sich mal eine kleine Auszeit zu nehmen. Ich zum Beispiel unternehme dann gerne was mit meinen Freunden.

Was möchtest du machen, wenn du fertig bist?
Erst einmal freue ich mich darauf, in diesem Jahr meine Abschlussprüfung vor der Industrie- und Handelskammer abzulegen und somit die Ausbildung zum Kaufmann im Groß- und Außenhandel abzuschließen. Anschließend muss ich noch drei Semester an der Uni absolvieren, bis ich den Bachelor erreicht habe. Danach werde ich eventuell die Möglichkeit zum berufsbegleitenden Masterstudiengang in Betracht ziehen und weiter Berufserfahrung sammeln.

Welche Tipps kannst du Interessierten geben?
Ich würde jedem dazu raten, die Vor- und Nachteile einer Ausbildung in Verbindung mit einem Studium abzuwägen. Einerseits muss man viel Freizeit investieren und immer motiviert sein zu lernen. Das bedeutet harte Arbeit, aber man hat schon nach anderthalb Jahren eine abgeschlossene Berufsausbildung und nach drei Jahren den Bachelor in der Tasche. Außerdem kann man im Gegensatz zu Vollzeitstudenten die Berufserfahrung vorweisen.
Wenn man sich dessen bewusst ist, dann ran an die Bewerbung, fertig, los! :-)

Nicht vergessen:

Am 12.06.2015 findet die „Dortmunder Nacht der Ausbildung“ statt und wir sind auch wieder mit dabei. Wir würden uns freuen, wenn du uns besuchst!
Nähere Informationen unter:

http://www.dortmunder-nacht-der-ausbildung.de/index.php/unternehmen/rewe-dortmund

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